Achtung, Sitzsack Karton!

Seit die Asiaten den Markt mit Elektrogegenständen überfluten weiß man es: Nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Verpackung kommt es an. Schon das Auspacken muss eine gewisse Vorfreude bereiten. Um so schöner und sinnvoller, wenn die Verpackung nach dem Auspacken auch weitergenutzt werden kann. Zumindest eine gewisse Zeit.

Karton nicht wegwerfen!

Wer sich also einen Sitzsack für sich oder seine Kinder bestellen sollte – Achtung, auf keinen Fall nach dem Auspacken den Karton wegwerfen. Geben Sie den Karton einfach mal in Kinderhände. Sie werden gar nicht glauben, wie kreativ Kinder mit einem Sitzsack Karton umgehen können. Während Sie gemütlich die ersten Stunden alleine die Zeit in Ihrem neuen Sitzsack geniessen können. Lesen Sie hier, was unser 2-jähriges Kind damals daraus gemacht hat:

  1. Das Auspacken an sich hate unserem Kind schon eine Mordsfreude bereitet.
  2. Nach dem Auspacken wurde der Karton in das Kinderzimmer verschleppt und begutachtet.
  3. Große Flächen, die man anmalen kann. Ohne das es Ärger von den Eltern gibt. Super. Stifte raus und ran ans Werk.
  4. Anschließend musste Mama „Fenster und Türen einbauen“ und die Schwachstellen mit Paketklebeband festigen. Knapp einen Monat hielt die „Ritterburg“.
  5. Zu viel Spielen geht auf die Stabilität. Ruckzuck erkannte unser Kind, dass man mit dem Karton auch anders spielen kann. Auf einer Seite bereits eingeknickt eignete sich der Karton prima als Rutsche. Waghalsige Rutschmanöver sind vorprogrammiert. Also aufpassen und gefährliche Gegenstände aus dem Weg geräumt!
  6. Am Ende war der Karton platt. Aber selbst hier hörte die Spielfreude nicht auf. Den der Karton musste klein gemacht werden um im Pappkontainer landen zu können. Kinderwerkzeug ausgepackt und angepackt. Hämmern, sägen, reissen – am Ende ist der Karton in Kleinstteile zerlegt.

Sicherlich finden sich noch zahlreiche andere Möglichkeiten für den Karton. Zum Beispiel hätte man diesen auch als praktischen Stauraum für Kinder Spielzeug nutzen können.